Unterstützung von Personen, die von Krieg, bewaffneten Konflikten und Gewalt betroffen sind

Die Stiftung wirkt darauf hin, Leben, Sicherheit, Würde und körperliches und geistiges Wohlergehen von Menschen zu schützen, die von Krieg, bewaffneten Konflikten und anderen Gewaltsituationen betroffen sind. Diese Schutzmassnahmen befassen sich vor allem mit den Ursachen oder Begleitumständen und mit den Folgen der Gewalt.

Die Stiftung konzentriert sich auf

  • den Schutz von Zivilpersonen, insbesondere von Vertriebenen und Flüchtlingen
  • psychosoziale Hilfeleistungen und Rehabilitation von Kriegsopfern und Konfliktbetroffenen
  • Projekte der Konfliktprävention und Konfliktlösung

Begünstigte

  • Menschen aus Ländern, in denen die Stiftung aktiv ist (siehe die aktuelle Länderliste: Äthiopien, Mali, Nigeria, Pakistan, Somalia, Südsudan, Afghanistan, Angola, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Myanmar, Jemen, Syrien)
  • in der Schweiz oder in Grossbritannien wohnhafte Einzelpersonen, die in ihren Heimatländern von Krieg oder Konflikten bedroht sind

Empfängerorganisationen

  • Anerkannte, zivile Non-Profit-Organisationen als Vermittler, einschliesslich Basisorganisationen, mit Sitz in der Schweiz oder in Grossbritannien
  • Organisationen mit erfahrenem, gut qualifiziertem Personal an der Führungsspitze
  • Organisationen, die in der Lage sind, Projekte nach wissenschaftlichen Standards zu evaluieren und die anerkannte Berichterstattungsmethoden anwenden

Weitere Selektionskriterien

  • Organisationen mit Qualitätszertifizierung oder Anerkennungspreisen
  • Organisationen, die in den Bestimmungsländern mit Partnern zusammenarbeiten
  • Projekte mit Multiplikator-Effekt und systematischem Ansatz
  • Innovative oder Nischen-Projekte
  • Projekte, die soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen
  • Projekte, die die kulturelle Integration einbeziehen
  • Projekte, die anerkannten nationalen Planungen entsprechen

Keine Beiträge werden bewilligt für Projekte, die

  • den Zielen der Stiftung nicht genau entsprechen
  • die Selektionskriterien nicht erfüllen
  • sehr klein oder einmalige Veranstaltungen sind
  • einem Prestigezweck dienen
  • von Regierungsstellen, rein kommerziellen oder privaten Institutionen durchgeführt werden
  • von Gruppen oder Organisationen durchgeführt werden, die nicht bei einer nationalen oder regionalen Behörde registriert sind (die z.B. nicht als gemeinnützig anerkannt sind)